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Welcome Magazin 2016

FREIE ZEIT ner katholischen Frau bei der Zucht zu helfen. Denn ein Schneckengarten macht Arbeit. Und die empfindsa- men, für Streicheleinheiten durch- aus empfänglichen Tiere sollen ge- deihen und sich vermehren. Ohne Pflege, ohne dass sie täglich mit Salat, Raps, Löwenzahn, Brennnes- seln oder Mangold verwöhnt wer- den, geht nicht viel. Die Hälfte ihres Eigengewichts muss es schon sein, was ihre Mägen füllt. Und erst nach vier Jahren werden sie geerntet, ein Jahr nach der Ge- schlechtsreife der Zwitterlinge. Nur so kann sich der Schneckenpark mit seinen 40.000 Bewohnern selbst und ohne Zuwachs von außen erneu- ern. Im Übrigen gilt es, ein Vorurteil zu widerlegen. Biosphären-Austern kommen keinesfalls schleimig auf den Tisch. Rita Goller ver- marktet sie ausschließlich im Winterschlaf, und das heißt, erst von November an, wenn ihr Gehäuse fest mit einem Deckel verschlossen ist. „Dann ha- ben sie ihren Winterspeck ange- fressen, sind entleert und haben keinen Schleim mehr.“ MIT KRÄUTERBUTTER Die Schnecken ereilt der Tod im Schlaf. „Sie spüren nichts, wenn man sie in kochendes Wasser gibt.“ Mit Kräuterbutter serviert, sind sie eine Delikatesse. Was Rita Goller in ihrem „Schneckenkochbüchlein“ an Rezepten zusammengestellt hat, lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. / www.albschneckler.de DAS EHEPAAR Goller im Schnecken- garten. Fotos: Steinhilber Anzeige www.baisinger.de

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